Chronik

der

Kleingartenanlage

„Wettinbrücke“

gegründet 1986

für die Jahre 2001 bis 2005

von Joachim Zeibig

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

 Seite   4         Einleitung                                                                           

                      Zweite Währungsumstellung

                      Gartenbegehung 2001

           5         Außerordentliche  Mitgliederversammlung

                      Fünfzehnjähriges Anlagenjubileum

           6         Kinder- und Sommerfest

           8         Skatturnier

                      Erntedankfest 2001   

                      Vereinsbegehung mit dem Ordnungsamt

                      Runder Geburtstag

           9          Jahreshauptversammlung 2001         

                      Frühjahr 2002

                      Das Insektenhotel

         10          Die neue Pergola entsteht     

         11          Wieder einmal Gartenbegehungen

                      Gartenverkauf

                      Gartenfest 2002

         16         Skatturnier

                      Hochwassernotstand im Verein

         19          Erntedankfest 2002

         20          Parkscheine

                      Mopedparkplatz

                      Kasten für „Leipziger Gartenfreund“

                      Problem mit illegal abgelagerten Müllsäcken

         21         Wechsel im Vorstand

                      Das Jahr 2003

                      Mahnungen

         22         Gartenbegehung

                      Skatturnier

         23          Kinder- und Sommerfest

         27          Die große Hitze

                      Nachweis der kleingärtnerischen Nutzung

         28          Verbandsinfo´s

 

         29          Fragebogen zu den Vereinsverhältnissen

                      am 03.10.1990

                      Erstes Entwicklungskonzept zum Kleingarten-

                      park am Rosenthal

                      Vorstandswahlen 2003 bis 2005

         30         Todesanzeige

                      Aktion Frühjahrsputz 2004

         31          Entsorgung unserer Kompostbox

                      Gartenbegehungen

                      Kinder- und Sommerfest 2004

                      Skatturnier

         33          Vereinsbegehung

         37         Skatturnier

                      Vereinsbegehung

                      Erneute Todesfälle im Verein

         38          Suche nach einer neuen Kassiererin

                      Jahreshauptversammlung 2004

         39          Amt für Statistik und Wahlen

                      Gemeinnützigkeitsaufsicht lt. BkleingG

         40          Skatturnier 2005

                      Gartenbegehung          

         41          Gartenfest 2005

         49          Gartenvergaben und Neuaufnahmen

                      Gerichtliche Mahnverfahren

                      Jahresabschluss 2005

 

 

 

1. Einleitung

 Hat der erste Teil unserer Chronik mit der Jahreshauptversammlung 2000 geendet, beginnt nun der zweite Teil mit dem Frühjahr 2001.

 

2. Zweite Währungsumstellung                                    

Unser Verein hatte in seiner erst 15 – jährigen Geschichte die Pflicht seine Finanzen schon das zweite Mal auf eine neue Währungseinheit umzurechnen. Erst von Mark der DDR auf DM und nun von DM auf den Euro. Schon zu Beginn des Jahres 2001 begannen die Vorbereitungen für die Umstellung. Alle Punkte der Jahresrechnung 2002 wurden analysiert und gemäß des staatlich festgelegten Umrechnungskurses umgerechnet. Im Laufe des Jahres kamen dann die neuen Daten der Versicherung und die des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. hinzu. Zur Jahreshauptversammlung wurden dann die Umlage 2002 für die Vereinsführung von den Mitgliedern beschlossen.

                                                                                           

3. Gartenbegehung 2001                                            

 

Am 26. und 28.Mai führten wir unsere Gartenbegehungen durch. Es wurden bewertet:

  1. Kleingärtnerische Nutzung – Obst -, Gemüse - und Kräuter - anbau, Blumen
  1. Ordnung und Sauberkeit im Garten – Unkrautbekämpfung, Rasenpflege, eigene Kompostherstellung, Müllentsorgung
  1. Ordnung und Sauberkeit außerhalb des Gartens – Heckenpflege, Unkrautbekämpfung

Dazu ging in die Statistik ein: Gewächshaus / Frühbeet, Teich /Biotop, Laub - / Nadelgehölze, Pool vorhanden.

Gleichzeitig wurden die drei besten Kleingärtner für dieses Jahr ermittelt. Es sind die Gartenfreunde Pohling, Michael Schmiedel und Raschke.

Bei unserer Begehung mußten wir feststellen, daß einige Gärten auf den ersten Blick wie reine Erholungsgärten aussahen, weil die kleingärtnerische Nutzung vom Weg aus nicht zu erkennen ist, sondern Wiese, Sitzfläche, Teich und Pool dominieren, die Gemüsebeete sich aber hinter der Laube befinden.

4. Außerordentliche Mitgliederversammlung                                                   

 

Am 29.05. führten wir eine außerordentliche Mitgliederversammlung

durch, um die Mitglieder des Vereins über die neuen Rahmenvereinbarungen der Kommunalen Wasserwerke Leipzig mit dem Stadt – und Kreisverband der Kleingärtner e.V. abstimmen zu lassen. Wir konnten uns zwischen zwei Möglichkeiten der neuen Preisgestaltung entscheiden. Die große Mehrheit stimmte der Variante zu, eine Jahrespauschale in Höhe von 43, - DM = 21,99 € pro Garten zu bezahlen. Der Leiter der Arbeitsgruppe Wasser wurde beauftragt, eine interne Abstufung nach dem tatsächlichem Wasserverbrauch zu erarbeiten. Dies geschah und wurde per Aushang in den Schaukästen des Vereins veröffentlicht.

 5. Fünfzehnjähriges Anlagenjubileum                                                                                           

 

Am Freitag, dem 1. Juni 01 hatte der Vorstand verdienstvolle Garten-

freunde zu einem gemeinsamen Abendessen in die Vereinsgaststätte „Mariengrund“ e.V. anläßlich des 15 – jährigen Bestehen der Kleingartenanlage „Wettinbrücke“ eingeladen. Von den 25 eingeladenen Gartenfreunden konnten oder wollten nicht alle daran teilnehmen. Vom Stadtverband Leipzig der Kleingärtner e.V. hatten die Schatzmeisterin Frau Dilsner und der Vorsitzende Herr Weiner unsere Einladung angenommen. Nach einer Ansprache des 1. Vorsitzenden Gartenfreund Zeibig, die der 15 – jährigen Geschichte der Anlage gewidmet war, erfolgte die Auszeichnung des Gartenfreundes Mützelburg mit dem Ehrenabzeichen des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. in Silber für seine Verdienste im Kleingartenwesen. Er war lange Zeit als Vorsitzender unseres damaligen Sicherheitsaktives und jetzt als Leiter der Arbeitsgruppe Wasser in unserem Verein aktiv tätig.

Herr Zeibig überreichte Herrn Weiner den ersten Teil unserer Chronik zur Entwicklung unserer Anlage für die Jahre 1986 bis 2000, von der Müllkippe bzw.  Grabeland zum Teil des öffentlichen Grüns der Stadt Leipzig. Danach sprach Herr Weiner zur Entwicklung im Kleingartenwesen in Leipzig sowie in unserem Verein. Er machte deutlich, daß die Vorgaben, die uns das BKleingG und die nachfolgenden Gesetze und Verordnungen unbedingt von uns eingehalten werden sollten, damit für den privaten Verpächter keine Handhabung entsteht, den Pachtvertrag wegen nicht einhalten dessen, einseitig zu kündigen. Zur Erinnerung an unseren Festtag übergab er uns einen Wandteller mit einer eingravierten Widmung.

6. Kinder- und Sommerfest                                                                                                         

 

 

Da sich am Dienstag, den 29.5.01 der 15. Gründungstag unserer Kleingartenanlage jährte, feierten wir unser Kinder- und Sommerfest schon zeitig im Jahr, am Samstag, den 2.6.01.

Im Vorfeld stand die Frage Kinderfest oder nur Sommerfest für die Erwachsenen? Unser Verein hat z.Zt. nur sehr wenige Kinder , die z.B. Für „Kinderspiele“ in Frage kommen. Deshalb beschloß der Vorstand, das Kinderfest einmal anders zu organisieren!

Die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Lindenthal erklärten ihre Bereitschaft 15.00 Uhr mit zwei Fahrzeugen in unseren Verein zu kommen. Sie zeigten mit ihrer Jugendgruppe im Alter zwischen 7 und 16 Jahren eine Schauvorführung mit einem Schauangriff auf ein vermeintliches Feuer. Danach konnten alle Gartenfreunde ihren Wissensdurst bei den Kameraden der Feuerwehr stillen. Diese erklärten geduldig ihre Technik. Die Kinder konnten mit Kübelspritzen Büchsen umwerfen und erhielten kleine „süße“ Preise. Die Mitglieder der Feuerwehr erhielten als Gegenleistung freie Speisen und Getränke. Gegen 16.45 Uhr  fuhren sie zurück nach Lindenthal, da 17.00 Uhr wieder ihre Bereitschaft begann. 17.00 Uhr begann im Lagerschuppen die Zaubershow, die auch gut besucht wurde.

18.00 Uhr zeigten Mitglieder des Gesangs- und Tanzensembles Leipzig e.V. mehrere Tänze. Ein Jugendlicher spielte in den Tanzpausen auf dem Akkordeon. Die Tochter  unserer Gartenfreundin Petra Schmiedel, Anne ist Mitglied dieses Tanzensembles. Die Terrasse vor unserer Showbühne war voll von interessierten Gästen. Verdienter Beifall, ein kleines Präsent für die Mitwirkenden sowie ein kleiner Blumengruß aus dem eigenen Garten für die erwachsenen Begleiter, war der Dank an alle „Künstler“.

Als Abschluß für die Kinder verteilten wir, liebevoll und sorgsam eingekaufte und verpackte, Geschenkpakete. Jedes Kind mit einer Kinderkarte konnte sich sein Geschenk selbst auswählen.

Die Vorstandslaube war wieder als Verkaufsraum für Speisen, Getränke und Eis eingerichtet worden. Familie Fötsch sowie Herr Klepzig und Frau Wildfeuer verkauften bzw. grillten unsere eingekauften Waren.

Da der Wetterbericht für das Pfingstwochenende schlechtes Wetter vorausgesagt hatte, überspannten wir die Terrasse und unsere Showbühne mit Planen, stellten Zelte auf und schützten so unsere Mitwirkenden, Gäste und die Technik vor den Witterungsunbilden. Schwierigkeiten bereitete uns der starke oft böige Wind, der unsere Planen teilweise sogar einriß.

Der Abend wurde durch die Musik und die Showeinlagen der beiden Gartenfreund Motz und Knipping gestaltet, die unter dem Titel „Mister X und Co – Musik und Show“ auch in anderen Veranstaltungen ehrenamtlich auftreten. Gegen 20.00 Uhr wurde die Auszeichnung von unseren „Besten Kleingärtnern 2001“ durchgeführt. Die Gartenfreunde Pohling, Michael Schmiedel, Raschke und Glathe erhielten die    Ehrenurkunde des Vereins und eine Prämie in Form eines Gartenbuches. Die „Musikmänner“ erhielten als Dank und Anerkennung ebenfalls kleine Geschenke aus Spenden von Herrn Frank Zeibig.

21.00 Uhr wurde unser angemeldetes und genehmigtes Lagerfeuer gezündet Gegen 23.30 Uhr wurde das Feuer gelöscht und die Veranstaltung geschlossen.

                  

Die Mädels des Ge- sangs – und Tanz–                         „Heino“ – alias Wolfgang Motz

            ensembles beim Auftritt          

7. Skatturnier                                                                  

 

Am Samstag, den 04.08.01 haben wir mit 20 Personen ein vereinsinternes Skatturnier veranstaltet. Aus der Teilnahmegebühr wurden Preise gekauft. Die Sieger und der Letzte erhielten dazu noch eine Urkunde. Für Getränke war ebenfalls gesorgt. Die Stimmung sehr gut.

 

8. Erntedankfest                                                            

 

Am 29.9.01 haben wir auf dem Park- und Lagerplatz erstmalig ein Erntedankfest gefeiert.

Zum Arbeitseinsatz wurde ein großes Lagerfeuer errichtet, welches 16.00 Uhr angezündet wurde. Das Wetter hatte es gut mit uns gemeint.

Auch für Essen, Trinken und Musik war gesorgt.

Alle anwesenden Gartenfreunde und Gäste haben das gemütliche Beisammensein zu vielen Gesprächen und Späßen genutzt. Gegen 23.00 Uhr wurde das Lagerfeuer gelöscht und die Veranstaltung geschlossen.

 

9. Vereinsbegehung mit dem Ordnungsamt          

Für den 2.10.01 hatte sich das Ordnungsamt und der Bürgerpolizist bei uns angemeldet. Wir wollten, gemäß der „Sicherheitspartnerschaften“ gemeinsam Schwachstellen im Sicherheitsbereich der Anlage aufdecken. Im Ergebnis dessen, wurde dem Bürgerpolizisten ein Plan des Gartenvereins und ein Schlüssel für die Tore übergeben, so daß die Polizei, bei eventueller eigenständiger Bestreifung der Anlage, auch in den Verein gelangen können.

10. Runder Geburtstag                                                           

 

Am 29.10.01 feierte unser langjähriger Gartenfreund Marziniak seinen 80. Geburtstag. Wir besuchten den Jubilar in seiner Wohnung und überraschten ihn mit einer Auszeichnung. Für Verdienste im Kleingartenwesen ( 30 Jahre Kleingärtner ) erhielt er das Ehrenabzeichen des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. in Bronze, die Ehrenurkunde, eine große Flasche Sekt, einen Blumenstrauß und die Chronik des Vereins.

11.  Jahreshauptversammlung 2001                 

 

Für Samstag, den 01.12.01 hatte der Vorstand die Mitglieder des Vereins zur Jahreshauptversammlung eingeladen. Hier wurde Rechenschaft über die Arbeit des Vorstandes für das vergangene Jahr gegeben, der Vorstand entlastet, neue Beschlüsse gefaßt und auch der neue Vorstand für den Zeitraum 2002 bis 2004 gewählt. Alle Vorstandsmitglieder wurden wieder gewählt.

12. Frühjahr 2002                                                              

 

Mit einem knackigen langen Winter und Schnee bis ins Flachland begann das Jahr 2002. Einige Einbrüche mit geringen Schäden waren die Auswirkungen, daß die Gärten zu dieser Zeit weniger besucht werden. Daran konnte auch eine erneute Sicherheitsbegehung des Ordnungsamtes in unserer Anlage nichts ändern.

13. Das Insektenhotel                                                            

 

Die Gartenfreunde Michael Schmiedel, Jürgen Thenau, Dirk Richter und Johannes Wiora kamen mit dem Vorschlag zum Vorstand des Vereines, an der Ruhezone der Rabatte am Finkenweg ein Insektenhotel für Nützlinge in eigener Regie und Kosten zu errichten. Natürlich hatte der Vorstand nichts gegen eine Verbesserung des Gesamtbildes der Gartenanlage. Es wurde dann auch eine   Augenweide   für   die  Vereinsmitglieder und ihre Gäste sowie die zahlreichen Spaziergänger, die vom Auensee kommend unseren Verein durchqueren. Ein großer Dank an die beteiligten Gartenfreunde!

14. Die neue Pergola entsteht                                 

 

Nach dem erneut verregneten Gartenfest 2001 hatte sich der Vorstand vorgenommen über der Terrasse eine Pergola zu errichten, diese mit Kletterpflanzen zu bepflanzen und zu beranken. Zu speziellen kulturellen Veranstaltungen wird die Pergola dann mit Planen versehen und regendicht gemacht, um unseren Gartenfreunden und den immer zahlreichen Gästen auch beste Bedingungen zum Erleben der Veranstaltungen zu geben. Gartenfreund Dirk Richter war der Baumeister der sehr schönen Anlage. Durch das Bepflanzen mit „Clematis“, „Passionsblume“ sowie „Je länger, je lieber“ in den drei offenen  Teilen entstehen schöne Blickfänge.

                     Unsere Pergola  vor der Bepflanzung

15   Wieder einmal Gartenbegehungen                                                             

 

Auch in diesem Jahr führten wir unser Gartenbegehungen zum Schutz und der Kontrolle der kleingärtnerischen Nutzung durch. An vier Samstagen von 9.00 bis 13.00 Uhr werden jeweils 21 Gärten in Anwesenheit der Pächter kontrolliert. Danach wurde ein Protokoll erstellt, in dem alle Mängel aufgelistet wurden und auch der Termin der Beseitigung eingeschrieben wurde.

Ein Exemplar bleibt zur Kontrolle beim Vorstand und das zweite Blatt erhielt der Pächter. Beide Seiten werden vom Vorstand und vom Pächter unterschrieben!

Insbesondere wurde die Höhe der Hecke am jeweiligen Hauptweg bemängelt, da laut Gartenordnung eine Höhe von 1,20 m vorgeschrieben ist, um die Gärten einsehbar zu halten, aber die meisten Gartenfreunde eine höhere Hecke haben.                                                                                               

Selbst bei den vier Terminen sind Gartenfreunde dabei, die dies überhaupt nicht interessiert. Diese wurden für einem fünften Termin persönlich, schriftlich eingeladen! Eine immense Arbeit, die sich der Vorstand hiermit aufbürdete, aber auch eine gute Gelegenheit zu persönlichen Gesprächen, auch mit Gartenfreunden, die man sonst kaum im Garten sieht.

 

16. Gartenverkauf                                                                       

                                                                                                                                                                                                                                                          

Nach langem Anlauf  konnte der Garten von Frau Träger verkauft

werden, die es gesundheitlich absolut nicht mehr schafft, den Garten zu bearbeiten, es aber mit ihrem Gewissen nicht vereinbaren kann ihn zu vernachlässigen! Der Käufer des Gartens von  Gartenfreund Sturzbecher, dem es gesundheitlich ebenfalls schlecht geht, ist kurzfristig wieder abgesprungen. Schade, denn dann wären alle Gärten wieder in neue, gesunde Hände gelangt!

 

17. Gartenfest 2002                                                     

 

Am Samstag, den 20.7.02 fand unser diesjähriges Kinder- und Sommerfest statt. In der Vorbereitung ließen uns leider die beiden Gartenfreundinnen im Stich, die dabei die Organisation der Kinderspiele übernehmen wollten, obwohl sie schon fest zugesagt hatten.

Eine eigene Nachforschung nach möglichen teilnehmenden Kindern und Enkeln im Verein brachte das Ergebnis, daß es doch, entgegen anders lautenden Meinungen, ca. 20 Kinder gab, die für Kinderspiele in Frage kamen!

Nun begann für den Vorstand wieder die Arbeit, neue Mitstreiter zu suchen, die Kinderspiele beaufsichtigen würden. Unser Aufruf im „Wettin-Brückeninfo“ mit der Bitte sich als Helfer zum Kinderfest zur Verfügung zu stellen blieb ungehört. Nur Frau Baumann meldete sich freiwillig! Dazu gesellten sich noch deren Tochter Mandy, Enkel Marcel, Jana Fötsch, Michaela Richter, Judith Zeibig und Florian Scheibe.

Die Kinder konnten an verschiedenen Spielstationen Punkte sammeln und erhielten sofort einen kleinen Preis. Am Abend wurden in verschiedenen Altersgruppen ein 1. bis 3. Platz mit einem größeren Geschenk und einer Urkunde ausgezeichnet. Die vom Gartenfreund Knipping angeregte Mini – Play – Back - Show wurde nur von zwei Kindern – einem Mädchen und einem Jungen – genutzt. Sie hatten sich gut vorbereitet und erhielten für ihren Mut, in aller Öffentlichkeit aufzutreten, einen Preis aus den Händen des 1. Vorsitzenden.

Parallel zu den Kinderspielen war von Frau Zeibig ein Stand mit Gartenprodukten organisiert worden. Die Gartenfreunde konnten überschüssige Pflanzen, Blumen, Sämereien, Gemüse und Obst abgeben, welches die Besucher billig kaufen konnten. Der Erlös ging als Zuschuß zum Gartenfest. Was am Abend noch übrig war, wurde dann verschenkt. Judith und Edith Zeibig hatten in eigener Verantwortung und Kosten fünf lustige Gartenfiguren aus Blumentöpfen zum Verkauf hergestellt. Frau Zeibig spendete noch selbst hergestellte Konfitüre und je eine Flasche Kräuteröl und Kräuteressig. Frau Frantzius stellte vor Ort kostenlos verschiedene Blumensträuße her, die ebenfalls verkauft wurden. Gleichzeitig verkaufte Frau Zeibig die neusten Kalender 2003, die im weitesten Sinne mit dem Garten und der Natur in Verbindung standen. Auch diese Attraktion wurde durch die Gartenfreunde gut genutzt.

Der „Bratwurschtmaxe“ 2002 war Gartenfreund Walter, der mit Frau Petzold und dem lebensgroßen „Koch“ unermüdlich für gegrillte Steaks und Bratwürste sorgte.

Frau und Herr Fötsch als „Hungerkiller“ und „Durstlöscher“ betrieben wieder unsere „Vereinskantine“. Limo, Cola, Wasser, Bier, Schnaps, Wein, Sekt, Bockwürste, Salat, Fettbemmchen und Eis wurden verkauft.

Über 100 Gäste bevölkerten zeitweise unsere überdachte Terrasse und später auch das Festzelt, welches am Nachmittag als Verkaufstand diente.

Die Musik wurde vom „Music – Man“ Gartenfreund Knipping gestaltet. Als „Gäste“ waren verschiedene Größen der Musikszene erschienen. So z.B. sorgte Marie Roos – Alias Wolfgang Motz – für Stimmung unter den Gästen.

Als bester Kleingärtner wurde Gartenfreund Manfred Bihn in diesem Jahr mit einer Urkunde und einem Gutschein für einen Baumarkt ausgezeichnet.

Eine Überraschung erlebten die Erbauer des Insektenhotels und der Pergola an der Terrasse.

Die drei Gartenfreunde Michael Schmiedel, Dirk Richter und ein Gartenfreund der namentlich nicht genannt werden will, wurden mit der Ehrenurkunde des Vereins ausgezeichnet. Der Verein spendierte dazu noch je eine Flasche Sekt und für den Gartenfreund Dirk Richter noch eine Aufwandsvergütung  für die Arbeit bei der Errichtung der neuen Pergola!

Eine Einnahmequelle für die Durchführung des Gartenfestes war auch wieder eine Versteigerung, die Herr Frank Zeibig gesponsert hatte. Der „Auktionator“, Gartenfreund Knipping  trieb die Preise hoch, so dass kleine nützliche Dinge an den Mann gebracht wurden.

Unser, bei der Feuerwehr ordnungsgemäß angemeldetes und genehmigtes Lagerfeuer, sorgte bei Polizei und Feuerwehr für Aufregung. Ein Streifenwagen der Polizei kam in den Verein. Vermutlich hatten Anwohner „Feuer“ gemeldet. Da der Verantwortliche des Lagerfeuers Gartenfreund Hofmann die ordnungsgemäße Anmeldung und Genehmigung vorweisen konnte, wünschten die Polizisten uns noch viel Spaß am Fest und fuhren wieder ab.

Die Feuerwehr stand derweil mit zwei Fahrzeugen vor der „Wettinbrücke“ an der Slevoigtstraße, da die Brücke zu der Zeit rekonstruiert wurde, die Tragfähigkeit auf 2,5 t und die Breite der Fahrbahn ebenfalls eingeschränkt war und die Feuerwehr deshalb nicht weiterfahren konnte! Der  Fehler,  der  zu  diesem  Einsatz geführt hatte lag eindeutig an der internen Struktur und an der Absprache zwischen den Sicherheitsorganen! Der Abend verlief dann ohne weitere Hindernisse und Störungen.

Zum Schluß möchte ich mich bei allen Helfern bei der Vorbereitung, der Durchführung des Festes und beim Abbau des Festplatzes, den Sponsoren, dem „Music – Man“, „Mister- X“, dem „Bratwurschtmaxe“, dem „Durstlöscher“, der „Hungerkillerin“, den Betreuern der Kinderspiele unter Organisation von Frau Baumann und dem Kindergarten der Volkssolidarität in Leipzig – Dölitz. Ich hoffe, daß sich in Zukunft die Aktivität für das Sommerfest auf noch breitere Schultern verlagern möge. Vor allem sollten sich die Eltern der Kinder aktiver für die Belange ihrer Kinder einsetzen. Wenn viele etwas tun, können noch mehr das Fest ungestört genießen! Jetzt arbeiten dafür wenige Gartenfreunde! Die jetzigen Helfer würden sicher auch einmal ungestört am Fest teilnehmen!  

 

                            Der Vorsitzende bei der Auszeichnung            Unsere „Hungerkiller“ und „Durstlöscher“, Familie Fötsch

 

                

Herr Walter als „Bratwurscht-Maxe“   „Marie Roos“– alias Wolfgang Motz       Frau Zeibig  am Stand mit                   Peter Geese als „Pionier“ bei  der                                                                                                                          Gartenprodukten und Geschenkartikeln Mini – Play – Back – Show

 

18.  Skatturnier                                                                             

Das diesjährige Skatturnier war leider durch den Termin des Schulanfangs in Sachsen nicht so gut, wie sonst besucht. Wir können aber trotzdem von einer gelungenen Veranstaltung sprechen.

19.   Hochwassernotstand im Verein                                          

In der Nacht vom Sonntag dem 11.8. zum Montag, dem12.8.02 kam das große Wasser der Elster auch in unseren Verein. Die Gärten 47 bis 49 sowie der gesamte Drosselweg, Teile der Gärten 39 bis 46, 18, 24 bis 28 und ein großer Teil

des Amselweges standen kniehoch unter Wasser. Die Lauben der Gärten 47 bis 49 standen ca. 1 m im Wasser. Das Wasser lief auch in unsere Stromkästen. Dadurch mussten wir den Strom, durch ziehen der Hauptsicherungen im Verein, abschalten. Die beim Energie – Meisterbereich Mitte beantragte Abschaltung des Stromes wurde nicht durchgeführt. Durch die Vernässung der Stromkästen konnten wir nicht mehr verantworten, dass der Strom eingeschalten blieb. Ich kann es aber nicht begreifen, dass es Gartenfreunde gibt, die diese Maßnahmen die von uns eingeleitet wurden, kritisiert haben und nur das eigene „Ich“   sehen. Anderes Leid interessiert diese nicht!

Vom Vorstand wurden nach dem Absinken des Wasserspiegels der Elster, Sofortmaßnahmen beschlossen: Ein Container für Sperrmüll aus den überfluteten Lauben wurde für die Opfer kostenlos bereit gestellt. Die private Schmutzwasserpumpe des Gartenfreunds Fötsch, mit neu vom Verein gekauften 1 Zoll Schlauch, wurde angeschlossen und pumpte vom Nachmittag des 16.8. an Wasser aus den tief liegenden Gärten 47 bis 49. Die Gartenfreunde Mützelburg und Fischer brachten aus ihrem Betrieb je eine mit Lichtstrom zu betreibende Feuerwehrpumpe mit C – Anschluß mit. Nun konnte man fast zusehen, wie das Wasser weniger wurde. Seit Donnerstag waren der Amsel- und Drosselweg wieder ohne Gummistiefel begehbar. Mit den katastrophalen Bedingungen in Sachsen und Sachsen – Anhalt kann das Hochwasser im Verein nicht annähernd verglichen werden, denn dort sind Existenzen vernichtet, hier „nur der Garten“. Wenn dies auch schlimm genug für die Betroffene sein mag. Ich hoffe und erwarte von der Solidargemeinschaft der Vereinsmitglieder Hilfe und Unterstützung beim Neuaufbau der betroffenen Gärten!

Nach dem am Freitag, dem 16.8. alle Stromkästen „wasserfrei“ waren, wurden diese zum Austrocknen geöffnet. Am Samstag wurden sie vom Vereinselektriker Gartenfreund Oehmigen auf Schäden durchgeprüft, alle Sicherungsanschlüsse wurden eingefettet und defekte Sicherungen ausgetauscht. Da keine größeren Schäden an der Elektroanlage zu verzeichnen waren, konnte der Strom gegen 11.30 Uhr wieder eingeschalten werden.

Nach dem Abschalten der Pumpen am Nachmittag des Sonntags konnte man sehen, wie das hoch stehende Grundwasser noch aus der Erde drückte. Die stark vernässten Böden müssen nun erst einmal trocknen und der Grundwasserspiegel sinken, dann kann mit dem Neuaufbau der geschädigten Gärten begonnen werden!

Statt sich aber über die Initiative und unbürokratische Hilfe des Vorstandes zu freuen, wird hinter vorgehaltener Hand der Vorstand schon wieder „madig“ gemacht! Wir hätten die Betroffenen zu spät informiert und es wird vom Verein nur gefordert. Es wird sogar gesprochen, die betoffenen Gärten hätten gar nicht verpachtet werden dürfen, als hätten wir darauf Einfluß gehabt. Die Gartenfreunde hätten doch diese Gärten nicht pachten müssen! Die Gerüchte wurden aber zum Glück nur von Unbeteiligten bzw. Verwandten verbreitet. Gartenfreund Fötsch muß ein großes Lob ausgesprochen werden. Er stand am Samstag und Sonntag ständig mit Fischerhose im Wasser und beaufsichtigte die Pumpaktion, ohne dass jemand fragte, ob er auch einmal zum Essen gehen wollte! Am Montag und Dienstag wurde noch einmal eine kleine  Pumpe eingerichtet und Grundwasser abgepumpt. Nun muß der Rest aber wirklich versickern und trocknen.

Nun noch einige Worte zum plötzlichen Ansteigen des Wasserspiegels der Weißen Elster. Ein Gartenfreund hat sich mit einem Mitarbeiter der Wasserwirtschaft darüber unterhalten. Ihm wurde sinngemäß berichtet:

Durch das plötzliche Ansteigen des Wasserspiegels der Pleiße, durch die Überschwemmungen im Erzgebirge, drohte das gesamte Gebiet der Südvorstadt von Leipzig in den Fluten zu versinken. Deshalb wurden Wehre geöffnet und das Wasser in das Elsterflutbecken geleitet. Als dieses ebenfalls so voll gelaufen war, dass eine Überflutung des Klärwerkes im Rosenthal drohte, was eine Umweltkatastrophe verursacht hätte, wurden weitere Wehre geöffnet und das Hochwasser über die Weiße Elster abgeleitet. Nun kennen Sie in etwa die Hintergründe des Hochwassers in unserem Verein.

Da wir im Einzugsbereich der Elster liegen, kann damit auch immer mal wieder, wie letztmalig 1984, eine Überschwemmung im Verein möglich werden. Damit müssen wir leben!

In der Septemberausgabe des „Leipziger Gartenfreund“ war auf Seite 4 ein umfangreicher Bericht zu Überschwemmungen in Kleingartenanlagen vom Amt für Umweltschutz. Zu den Auswirkungen und der Behandlung von vom Amt für Umweltschutz zu den Auswirkungen und der Behandlung von Schäden. Auch ich hatte einen Bericht dazu an den Stadtverband eingereicht und der konnte im  „Leipziger Gartenfreund“ nachgelesen werden.

Nach Informationen aus dem Amt für Umweltschutz ist in unserem Verein nur von Überschwemmungen aus oberirdischen Gewässern und Grundwasser auszugehen. Für den 05.11 02 wurde durch das Umweltamt für die Gärten am Elsterufer eine Bodenbeprobung angeordnet. Es wurden aus allen betroffenen Gärten Mischproben gezogen, auf Schwermetalle untersucht und mit den Analysen der Bodenbeprobung des Jahres 2000 verglichen. Als Ergebnis wurde uns am 28.11.02 durch die Leipziger Naturgemeinschaft mitgeteilt, dass es keine wesentlichen Veränderungen der Proben gegenüber der Erstbeprobung gab.

                          Wasserstand in der

                   Laube im Garten 49 nach der Flut

20.  Erntedankfest 2002                                                                                                                                             

 

Ab 16.00 Uhr führten wir unser Erntedankfest durch. Dafür war im Vorfeld ein Lagerfeuer geplant worden. Trotz das eine Genehmigung dafür erst einen Tag vorher offiziell durch die Feuerwehr erteilt wird, schleppten viele Gartenfreunde schon ca. 14 Tage vorher illegal Holz und Baumreste, nasse Zweige und andere Gartenabfälle auf den Platz, ohne dass dafür eine Genehmigung erteilt wurde! Eine große Frechheit, dem Vorstand und den vielen Gartenfreunden gegenüber, die diszipliniert auf den Termin der Abgabe von brennbaren Materialien warteten. Wenn Gartenfreunde dabei erwischt wurden, kam das Argument: „Ich bin zum Erntedankfest nicht da und kann deshalb am Samstag mein Schnittgut nicht vorbringen!“ Gegen unser Argument: Was wird, wenn wir keine Genehmigung erhalten, oder wer verbrennt die Abfälle wenn wir eine Genehmigung erhalten, stellten sich diese Gartenfreunde taub.

Wir hatten dann doch eine Genehmigung mit Auflagen vom Brandschutzamt erhalten. Einen Auszug aus dem Merkblatt ( was jederzeit beim Vorstand einzusehen ist), möchte ich kurz verlesen: Das Ab- und Verbrennen von Abfällen (dazu zählen u.a. auch lackierte Hölzer, Spanplattenreste, Fensterrahmen), Wiesen, Garten- und Siedlergut, wie Laub, nasser Reisig und Holzverschnitt ist gemäß Polizeiverordnung der Stadt Leipzig § 8 Absatz 1 im Rahmen von Lagerfeuern verboten. Ab Waldbrandstufe III für die Stadt Leipzig kann keine Erlaubnis zur Durchführung eines Lagerfeuers erteilt werden. Das Lagerfeuer sollte eine Durchschnittsgröße von 3 m im Durchmesser und in der Höhe nicht überschreiten.

Wer soll bei den Auflagen vom Vorstand für ein Lagerfeuer seinen Kopf dafür hinhalten, wenn verschiedene Gartenfreunde so uneinsichtig und eigensinnig sind!? Wenn man die illegal angefahrenen Haufen sieht, könnte man mindestens 5 Lagerfeuer damit bestücken! Wir konnten, der Jahreszeit entsprechend aus dem riesigen Abfallhaufen nur den Vorschriften entsprechendes Holz verbrennen. Den übrigen Müll mussten wir nun, auf Kosten aller Gartenfreunde, durch schreddern entsorgen. Zu diesem Zweck hatten wir uns zum Arbeitseinsatz ein großes Leihgerät ausgeborgt. Für das Jahr 2003 ist zu überlegen, ob wir uns wieder den Stress eines Lagerfeuers zumuten werden. Die Unvernunft von einzelnen, arroganten, selbstherrlichen Gartenfreunden ist einfach zu groß und der Verein bzw. der Vorstand hat zu wenig Macht, gegen diese Ignoranten vorzugehen. Wir möchten uns trotzdem bei den Gartenfreunden bedanken, die dazu beitrugen insgesamt das Erntedankfest zu gestalten und das Lagerfeuer ermöglichten.

21.  Parkscheine für Pächter und deren Gäste                                       

 

Es parken einige Sportfreunde des Vereins „Viktoria“ und fremde Gartenfreunde aus  dem Verein „Mariengrund“ e.V. einfach auf unserem Park- und Lagerplatz. In der Gartensaison ist dadurch oft zu wenig Platz für die eigenen Fahrzeuge von unseren Gartenfreunden.

Zu diesem Zweck wollen wir, dass nur unsere eigenen Fahrzeuge und die unserer Gäste auf dem Parkplatz stehen. Wir erarbeiteten deshalb Parkscheine, die sichtbar ins Fahrzeug gelegt werden, um eine Kontrolle der geparkten Fahrzeuge zu erhalten! Da es unser Privatparkplatz ist, können wir illegal geparkte Fahrzeuge - ohne Parkschein - auch abschleppen lassen!

 

22.  Mopedparkplatz                                                                       

 

Einige Gartenfreunde wollen mit dem Moped in den Verein kommen. Deshalb baten diese Gartenfreunde den Vorstand um Unterstützung beim Bau eines verschließbaren Verschlages, um ihre Fahrzeuge ordnungsgemäß und sicher abstellen zu können. Dies wurde durch die Antragsteller und Vorstandsmitglieder neben dem Kompostplatz realisiert.

 

23.  Kasten für „Leipziger Gartenfreund“                                                   

 

Das zur Verbesserung der Information und der Fachberatung in jedem Monat neu und in ausreichender Stückzahl vom Stadtverband Leipzig der Kleingärtner e.V. bereitgestellte Mitteilungsblatt „Leipziger Gartenfreund“ wird in unserem Verein gut angenommen. Ab Januar 2002 wurde in einem Kasten an der Gemeinschaftslaube, ab Mitte jeden Monats, dieses Mitteilungsblattes zur freien Verfügung angeboten. Nutzen Sie auch weiterhin diese neue Möglichkeit der Information!

 

24. Problem mit illegal abgelagertem Müll                                   

 

Zu dieser Zeit lagen wieder illegale Müllsäcke neben der Sportanlage, auf dem Vereinsgelände, am Marienweg und an der Elsteruferböschung! Hoffentlich war da kein Sack aus unserer Anlage dabei, denn diese Umweltsünde kann, wenn jemand dabei erwischt wird, sehr teuer werden!

 

25.  Wechsel im Vorstand                                                     

 

Zum Ende des Jahres hat Gartenfreund Wolfgang Motz an den Vorstand geschrieben, mit der Bitte ihn aus gesundheitlichen Gründen von der Vorstandsarbeit als Schriftführer zu entbinden. Wir haben natürlich seinem Wunsch entsprochen. Die Arbeit als Schriftführer wird Gartenfreund Uwe Hofmann weiterführen. Zur Jahreshauptversammlung wurde Gartenfreund Motz mit einer Urkunde und der Ehrenmedaille in Bronze des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. für seine Verdienste im Kleingartenwesen und in unserem Verein ausgezeichnet. Danke Wolfgang, alles Gute weiterhin und eine bessere Gesundheit. Zum Nachrücken in den Vorstand konnte Frau Kerstin Reif gewonnen werden. Viel Erfolg bei der neuen Vorstandsarbeit.

 

26.  Das Jahr 2003                                                               

 

Nach einem langen kalten Winter sollte längst Frühling sein! Aber Abrupt hatten wir sommerliche Temperaturen! Alle Kleingärtner kamen aus ihren Wohnungen, um sich wieder im Garten zu schaffen oder sich nach dem langen Winter die Sonne wieder auf den „Pelz“ brennen zu lassen.

 

27. Mahnungen wegen Nichteinhaltung der kleingärtnerischen Nutzung  

 

Leider ließen sich drei Gartenfreunde gar nicht sehen, so dass die Gärten langsam verwilderten. Sie mussten vom Vorstand mit einer ersten Mahnung wegen nicht kleingärtnerischer Nutzung bedacht werden. Bei zwei Gartenfreunden klappte es plötzlich doch und bis zur Gartenbegehung zur Kontrolle der kleingärtnerischen Nutzung und der Feststellung der „Besten Kleingärtner 2003“ waren diese Gärten wieder im Limit der anderen Gärten. Nur mit einem Pächter hatten wir Probleme. Dieser Gartenfreund musste zur Arbeit in die alten Bundesländer gehen. Frau und Tochter hatten „keinen Bock“ auf Garten, wollten ihn aber auch nicht aufgeben. Da nach einer zweiten Mahnung sich noch nichts im Garten tat, haben wir die Gartenfreundin zur Vorstandssitzung eingeladen, damit sie uns persönlich ihre ablehnende Haltung erläutern konnte und wir sie erneut auf die Einhaltung der Bestimmungen des BKleingG und Pachtvertrag hinweisen konnten. Sie versprach uns den Garten wieder auf „Vordermann“ zu bringen, gegebenen Falls auch fremde Hilfe dafür in Anspruch zu nehmen. Bis zu einem gesetzten Termin war sie ca. fünf Mal im Garten zu sehen, um den gröbsten Müll des vergangenen Jahres zusammen zu räumen. Kleingärtnerische Nutzung war nicht zu erkennen. In der Vorstandssitzung vom 10.09.2003 wurde einstimmig beschlossen, da zur jetzigen Jahreszeit keine kleingärtnerische Nutzung mehr möglich wird, dem Gartenfreund einen letzten Termin  zu setzen. Kommt er bis zum 30.06.2004 unseren Forderungen auf Einhaltung des Pachtvertrages nicht nach, wird dem Gartenfreund wegen „Nichteinhaltung des Pachtvertrages“ und Verstoß gegen das BKleingG fristlos gekündigt. Der Einschreibebrief gilt als dritte und letzte Mahnung!

Wir haben bis jetzt noch keinen Gartenfreund aus dem Verein den Garten kündigen müssen, aber wenn es nicht anders geht, müssen wir auch einmal diesen Weg gehen!

28. Gartenbegehung                                               

 

Im Großen und Ganzen hatten wir bei unseren Begehungen, die an drei aufeinander folgenden Samstagen durchgeführt worden, wenig zu bemängeln. Das große Thema waren zu hohe Hecken und Waldbäume. Nicht alle Gartenfreunde waren persönlich dabei anwesend. Unsere Auswertungen und die Mängelliste wurden im Monat August mit dem  „Wettin – Brückeninfo“ in den Schaukästen öffentlich ausgehangen.

 

29. Skatturnier 2003                                                            

 

Am 12.Juli führten wie wieder unser Skatturnier durch. Mit 25 Gartenfreunden wurde wieder kräftig gereizt und gezockt.

In zwei Spielrunden wurden die Sieger ermittelt. Schöne Preise und die Ehrenurkunden des Vereins erwarteten die erfolgreichsten Spieler. Es hätten sich aber noch mehr Gartenfreunde dazu finden können.

 

30. Kinder- und Sommerfest                              

 

Am Samstag, den 26.07.03 führten wir unser Kinder- und Sommerfest durch.

Im Vorfeld wurde unsere im vergangenen Jahr gebaute Pergola an unserer Terrasse durch eine extra angefertigte LKW – Plane überdacht, die uns während der Sommerveranstaltungen des Vereins Sonnen- und Regenschutz ist. Ich danke allen Gartenfreunden, die dabei aktiv mitgeholfen haben, für ihre beispielhafte und gelungene Arbeit.

Unsere Terrasse konnte nun für das Kinder- und Sommerfest geschmückt und vorbereitet werden. Die Zelte wurden aufgebaut, Versorgungsleitungen wie Strom und Wasser verlegt und das Gelände geschmückt.

Wir konnten für den Nachmittag Frau Zeibig zum Verkauf von Kalendern 2004 sowie Essig- und Ölprodukten gewinnen. Judith und Frank Zeibig verkauften selbst hergestellte kreative Artikel aus Tontöpfen, Fenster- und Türkränze sowie Fenster- und Türbilder aus Naturmaterial. Frau Richter verkaufte ebenfalls selbst hergestellte Bastelartikel. Susan Geese verkaufte Kissenhüllen und Deckchen. Jana Fötsch bot antiquarische Bücher (nagelneu aus einem Nachlass) an. Ein Bekannter unserer Tochter Judith verkaufte lustige Gartenregner in Form einer Sonnenblume. Eine gemietete Firma „Hobby – Kreativ“ bastelte mit den Kindern. Gartenfreund Freiberger organisierte eine Freiwillige Feuerwehr zum Anschauen und Ausfragen. Dazu war noch kurz ein Krankenwagen des Deutschen Roten Kreuzes anwesend.

Die Vorbereitung und Durchführung der Kinderspiele mit Organisation der Preise und der Helfer für die Spielstationen hatte in diesem Jahr das Vorstandsmitglied Frau Reif übernommen. Frau Richter sowie    Familie Fötsch kümmerten sich um den Einkauf der Speisen und Getränke. Die Gemeinschaftslaube wurde wieder zur Verkaufsstelle umgestaltet.

Herr Wunderlich mit Unterstützung von Herrn Buchelt agierten als „Musik – Man“ und brachten für alle Altersgruppen ansprechende Musik. In einem Showteil traten Gartenfreund Motz mit Keyboard und eine Tänzerin mit Stepptanz und Kunstpfeifen auf und ernteten für ihre Darbietungen großen Beifall.

Die Sieger der Kinderwettbewerbe wurden mit einer Urkunde und kleinen Präsenten bedacht.

Die Sieger des Wettbewerbs um den „Besten Kleingärtner 2003“ sind die Gartenfreunde Joachim Mützelburg, Dirk Richter und Lothar Seliger. Sie erhielten die Ehrenurkunde des Vereins und einen Gutschein für einen Baumarkt.

Der Abend verlief auch ohne Lagerfeuer, das in diesem Jahr aus bekannten Gründen nicht stattfand, friedlich und ruhig. Hiermit bedanke ich mich bei

allen genannten und ungenannten Helfern sowie Sponsoren für ihre gute Unterstützung beim Gartenfest 2003

 

Andrang bei den Kinderspielen        Beim „Büchsenwerfen          Die Music- man  mit Nachwuchs

 

            

                                         Das Festzelt war immer gut besucht.

 

 31. Die große Hitze                                                 

 

Vom späten Frühling bis nach den großen Ferien in Sachsen war herrliches Sommerwetter. In den Urlaubsländern der Deutschen herrschten fast auch keine   höheren Temperaturen. Diese erreichten teilweise fast die 40 ° C. Der Urlaubstourismus im Innenland boomte. Wir Kleingärtner konnten nur immer wieder unsere Gartenkulturen bewässern. Die Regensammelbehälter waren natürlich schnell leer, so dass wir mit Trinkwasser gießen mussten. Ein Glück, dass wir im vergangenen Jahr mit den Leipziger Wasserwerken einen günstigen Tarif abgeschlossen hatten, so dass unser Trink- und Gießwassser bezahlbar bleibt. Durch das günstige Wetter reifte eine sehr gute Ernte heran. Ob Pfirsiche, Aprikosen, Kirschen, Äpfel oder Birnen, eine hohe Menge in guter Qualität. Die Tomaten konnten endlich einmal ohne die gefürchtete Braunfäule ausreifen. Auch Paprika und Zucchini konnten in hohem Maße geerntet werden. Mit den Gurken und den Kürbissen haperte es etwas, da diese ja eine große Menge an Wasser benötigen, was man mit dem   Gießen gar nicht schaffen kann. Gartenfreunde die einen Pool im Garten haben, hatten viel Besuch, denn Kinder und Enkel suchten die Abkühlung. Mit Beginn des neuen Schuljahres kamen dann angenehmere Temperaturen, ja sogar relativ kühlere Tage. Gegen Mitte des Septembers kam der Altweibersommer mit Tagestemperaturen um die 23 ° C.

32. Nachweis der kleingärtnerischen Nutzung                               

 

Am 15. Mai und am 3. Oktober 2003 fanden für die Vereinsvorsitzenden Rechtsschulung zum Thema „Kleingartenanlagen gemäß Bundeskleingartengesetz und Erholungsanlagen gemäß Schuldrechtsanpassungsgesetz“ statt. Sie waren vom Stadtverband Leipzig der Kleingärtner e.V. einberufen worden. Die Referenten und Gesprächsleiter waren der Rechtsanwalt des Landesverbandes Sachsen der Kleingärtner Herr Karsten Duckstein sowie der 2. Vorsitzende des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. Rechtsanwalt Dr. Spalteholz.

Wenn Sie regelmäßiger Leser des „Leipziger Gartenfreund“ sind, konnten Sie im Juni 2003 auf  Seite 3 zwei wichtige Artikel dazu finden.

Demnach sind Kleingärten durch zwei Merkmale gekennzeichnet, und zwar durch die kleingärtnerische Nutzung und die Zusammenfassung der Kleingärten zu einer Kleingartenanlage. Die kleingärtnerische Nutzung umfasst die nichterwerbsmäßige gärtnerische Nutzung, insbesondere von Gartenbauerzeugnissen für den Eigenbedarf  und die Erholungsnutzung.

Es sollen mindestens 26 % Obst, Gemüse, Zierpflanzen und Blumen sowie 25 % Kräuter,  Gewürz – und Heilpflanzen angebaut werden. Der Rest von 49 % der Gartenfläche ist die Laubenbebauung, Wege und die Erholungsnutzung.

Maßgebend sei, so betonten Herr Duckstein und Herr Dr. Spalteholz, der Status der Kleingartenanlage wie er am 3. Oktober 1990 war, und dies müsse von den Vereinen exakt nachgewiesen werden. Das bedeutet, für jede Parzelle muß die kleingärtnerische Nutzung zum Zeitpunkt des 3. Oktober 1990 dokumentiert werden. Eine Forderung, die aus heutiger Sicht schwer zu verstehen ist. Es kann aber ab dem 4. Oktober 2015, dem Termin des Inkrafttretens von schon vom Bundestag gebilligten neuen Gesetzen, wichtig sein! Wer weiß schon, wie dann die Machtverhältnisse im Staat und Kommune sind!?

Also wird jeder Vorstand, der seinen Mitgliedern auch in 10 bis 15 Jahren noch offen und ehrlich in die Augen sehen will, die Bürde auf sich nehmen und eine Dokumentation in Form eines ausgefüllten  Fragebogens erarbeiten, wie die kleingärtnerische Nutzung am 3. Oktober 1990 in jedem einzelnen Garten war.

Ich bat alle Gartenfreunde um eine gute Mitwirkung, bei dieser wichtigen Aufgabe einen Fragebogen auszufüllen, wenn diese nach 13 Jahren auch relativ schwer erscheint. Noch haben viele Gartenfreunde noch ihre Gärten in erster Hand, nur wenige sind schon verstorben oder den Garten verkauft. Wenn Gärten in zweiter oder gar dritter Hand nach 1990 sind, werden der Vorstand oder die Nachbarn sicher gern zur Hilfe bereit sein, um den Fragebogen so exakt wie möglich auszufüllen! Es sollten Aussagen von Zeitzeugen sowie Bilder und andere Dokumente gesammelt werden, die dies auch belegen.

Die ausgefüllten Fragebogen müssen wir uns gut aufbewahren, um sie zu gegebener Zeit als Beweismittel den Gerichten präsentieren zu können!

Hoffen wir, dass wir damit den weiteren Erhalt unserer Kleingartenanlagen sichern um in unseren Kleingartenanlagen auch weiterhin Glück und Erholung zu finden!

33.   Verbandsinfo´s                                                             

Der Stadtverband Leipzig der Kleingärtner e.V., das sind:

 

 

209 gemeinnützige Kleingärtnervereine mit mehr als 974 ha Vereinsfläche und über 32.500 Kleingarten-

parzellen

 

30% der Grünflächen von Leipzig

 

über 22 m² Kleingartenfläche je Einwohner der Stadt. Jeder 14. Leipziger ist Pächter eines Kleingartens; einschließlich der Familienangehörigen haben
100.000 Leipziger Bürger direkten Kontakt zu Kleingärten und Kleingärtnervereinen

 

soziale, ökologische und kulturelle Leistungen der Kleingärtnervereine

 

reiche Traditionen im Kleingartenwesen

Der Stadtverband Leipzig der Kleingärtner e.V.

 

fördert die Schaffung und Erhaltung von Kleingartenanlagen als Bestandteil des öffentlichen Grüns

 

veranstaltet Schulungen über alle Belange des Gartens und der Umwelt

 

informiert über die Gestaltung und Bewirtschaftung von Kleingärten sowie über Rechts- und Steuerfragen im Kleingartenwesen

 

leistet Rechtsbeistand für die ehrenamtlichen Vereinsvorstände

 

betreibt Umweltschutz in Zusammenarbeit mit anderen Institutionen und Verbänden

 

verfügt über ein Labor zur Untersuchung von Bodenproben 

 

unterhält eine Vogelschutzlehrstätte als Bildungsstätte für alle naturinteressierten Bürger

 

ist Herausgeber des monatlichen Mitteilungsblattes  „Leipziger Gartenfreund“, der Broschüre "Leipzigs grüne Schänken" und weiterer Veröffentlichungen

 

unterstützt die Frauen-, Kinder- und Jugendarbeit sowie Seniorenbetreuung

 

 34.  Fragebogen zu den Vereinsverhältnissen am 03.10.1990          

 

Nach einem Rechtsvortrag der Rechtsanwälte Dr. Duckstein und Dr. Spalteholz vor den Vorsitzenden der Mitgliedsvereine des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. erarbeitete unser Verein einen  Fragebogen, der den Zustand des Vereins am 03.10.1990 dokumentieren soll. Eine entsprechende Erläuterung kam hinzu und wurde den Mitgliedern des Vereins mit der Jahresrechnung übergeben. Es soll dokumentiert werden, daß der Verein zu diesem Termin auch gemäß des Bundeskleingartengesetzes betrieben wurde. Noch haben viele Pächter den Garten noch in erster Hand, nur wenige sind verstorben oder haben einen Nachpächter, so daß es durch unsere Gartenfreunde nachvollziehbar ist, wie der Garten 1990 aussah.

 

35.  Erstes Entwicklungskonzept zum Kleingartenpark am Rosenthal               

 

Auszug aus dem Entwicklungskonzept der Stadt Leipzig:

Der Kleingartenpark am Rosenthal bettet sich unmittelbar in das öffentliche Grün der Stadt Leipzig ein und ist selbst ein Bestandteil davon. Seine Lage unmittelbar am und im Leipziger Auenwald ist einmalig und etwas Besonderes in der Stadt. Die direkte Nähe zum alten Scherbelberg im Rosenthal und dem Naherholungsgebiet Auensee macht ihn für viele Besucher und Erholungssuchende interessant. Durch ein noch zu schaffendes bzw. auszubauendes Wegesystem stellt er in direkte Verbindung zu den Wanderwegen im Auenwald dar. Hier kann jeder Leipziger von Nord nach Süd oder Westen nur im Grünen wandern, ohne etwas vom Lärm der Großstadt zu bemerken. Diesen großartigen Vorteil wollen die Stadt Leipzig und 13 Vereine des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. mit der Schaffung des neuen Kleingartenparks „Am Rosenthal“ nutzen......!“

36. Vorstandswahlen 2003 bis 2005                  

                                                                                                      

Nach dem gesundheitlichen Ausscheiden des Gartenfreundes Motz aus dem Vorstand wurde Herr Uwe Hofmann als neuer Schriftführer gewählt.

Der übrige Vorstand wurde einstimmig wiedergewählt.

 

37. Todesanzeige                                                                                    

 

Im Januar 2004 mussten wir zur Kenntnis nehmen, dass der Lebenskamerad von Frau Schnurrbusch (G.- Nr. 54) Herr Arthur Böhme plötzlich und unerwartet verstorben ist. Er war ein beliebter Gartenfreund der seiner Lebensgefährtin den Garten versorgte. Jetzt verfällt der Garten Zusehens und wir müssen über geeignete Maßnahmen nachdenken.

 

38. Aktion „Frühjahrsputz 2004“                   

 

Am Samstag, den 03.04.04 fanden sich nach einem dem entsprechenden Aufruf des Vorstandes im „Wettin – Brückeninfo“, dem monatlichen Infoblatt unseres Vereins „Wettinbrücke“ e.V.,  um 8.00 Uhr 17 Gartenfreunde zum ersten Arbeitseinsatz des Vereins ein. Wir wollten unsere Verbundenheit mit der Großaktion der Stadt Leipzig damit bekunden und auch in unserem Umfeld ein Großaufräumen veranstalten. Große Möglichkeiten haben wir, als Anliegerverein an zwei Wegen zum Auensee. Wir verteilten unsere Helfer auf beide Wege und die Elsteruferböschung und schon ging es los! Die Gartenfreunde gingen mit Schutzhandschuhen Säcken und Schubkarren zu ihren Einsatzgebieten.

Eine Unmenge an Müll, wie Flaschen, Bier- und Wasserbüchsen, Zigarettenschachteln, Autoreifen, Fahrradteile und anderer Schrott wurde geborgen. Aber auch Berge von alten Gasbetonsteinen wurden entfernt. Gleichzeitig wurden die Wege von vorstehenden Zweigen und im Unterholz liegenden Ästen und Zweigen befreit, so daß Spaziergänger und Radfahrer nun wieder ungestört die Wege benutzen können. Der am Anfang des Einsatzes von der Stadt Leipzig kostenlos für die drei Vereine „Burgaue“ e.V., „Mariengrund“ e.V. und „Wettinbrücke“ e.V. bereitgestellte Container war natürlich viel zu klein für den vielen Müll, den unsere Gartenfreunde zusammentrugen. Gartenfreund Weiner, der Vorsitzende des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V., der unsere Vereine zum Arbeitseinsatz besuchte, konnte noch einen zweiten Container organisieren, so daß der geborgene Müll gänzlich verladen und abgefahren werden konnte.

Das Umfeld und die Gärten unserer Anlage bieten nun wieder einen schmucken einladenden Eindruck für unsere Gäste und Besucher.

Mögen achtlose Mitmenschen, die sonst ihren Müll einfach ins Gelände werfen, auch durch Sauberkeit des Geländes zu etwas mehr Sauberkeit erzogen werden. Wenn durch die Stadt Leipzig auf den Wegen Müllbehälter aufgestellt würden, wäre unsere Umwelt sicher auch noch sauberer!

 39.  Entsorgung unserer Kompostbox                  

 

Zum zweiten Arbeitseinsatz dieses Jahres wurde wieder einmal die Kompostbox geleert und mit zwei Containern entsorgt. Dieser Mischmüll kostet uns einschließlich des Ladegerätes immer sehr viel Geld, und dies nur weil Gartenfreunde ihren Gartenmüll, nicht nur Gartenabfälle, auf  unserem Vereinskompost entsorgen!

 

40. Gartenbegehungen                                                                                        

               

Die diesjährigen Gartenbegehungen des Vorstandes fanden an zwei Samstagen im Juni, unmittelbar vor dem Gartenfest statt. Am ersten Termin bei strömenden Regen! Im Allgemeinen waren wir mit der Kontrolle der kleingärtnerischen Gemeinnützigkeit zufrieden. Das Protokoll wurde in den Schaukästen zur Begutachtung ausgehangen. Bester Kleingärtner 2004 ist Familie Börner. Sie wurden zum Gartenfest dafür mit  Urkunde und einem Gutschein für einen Baumarkt ausgezeichnet.

 

41. Kinder- und Sommerfest 2004                             

 

Am 3.Juli fand unser diesjähriges Kinder- und Sommerfest statt. Ab 12.00 Uhr konnten die Gartenfreunde mit Kesselgulasch ihren Hunger stillen. Die wochenlange umfangreiche Planung und Vorbereitung des jährlichen kulturellen Vereinshöhepunktes entspannte sich mit dem Startschuss um 14.00 Uhr. Die Vereinslaube wurde zur Kantine umfunktioniert und durch zwei Gartenfreunde als „Hungerkiller“ und „Durstlöscher“ den ganzen Tag betrieben. Von selbst gemachten Fettschnittchen über Bockwurst bis zu Getränken und Eis, sowie Kaffee und Kuchen reichte unser Sortiment, das von uns selbst eingekauft und verarbeitet wurde. Ab 16.00 Uhr wurden durch unsere „Bratmaxen“ Bratwurst und Steaks gegrillt und verkauft. Von drei Gartenfreundinnen wurden von 14.00 bis 18.00 Uhr Verkaufsstände organisiert.

Aber auch unsere ca. 30 Kinder kamen natürlich nicht zu kurz. Von einer Erzieherin in Ausbildung aus unserem Verein wurde ein „Wasserfest“ organisiert, gestaltet und mit Hilfe von Gartenfreundinnen und  Gartenfreunden durchgeführt. An sieben Stationen unter den Themen: Wasserstaffel, Wasserbombenweitwurf, Zielschiessen, Wasserbeckenkäschern, Rüsselfisch,

Wasserpistolen- Zielschiessen und Schatzsuche stellten die Kinder ihre Fähigkeiten unter Beweis. An anderen Ständen konnten die Kinder sich selbst kleine Fische basteln, sich schminken und ihrer Kreativität freien Lauf lassen (alles unter dem Thema Wasser ). Als Belohnung gab es an jeder Station kleine süße Preise und es konnten Punkte gesammelt werden, die am Ende des Tages ausgewertet wurden. Danach zeichneten wir in fünf Altersgruppen je drei Sieger mit einer Urkunde und kleinen Geschenken aus. Alle Kinder mit einer Kinderkarte, dem „Kinderfeststern“, der im Vorverkauf erworben werden konnte, erhielten kostenlos eine Wurst, ein Getränk, ein Eis, eine Laterne sowie die Fahrt mit der Parkeisenbahn. 17.30 Uhr wanderten alle Kinder mit Musik und ihrer Laterne zur Parkeisenbahn. Das Wasserfest kam bei Kindern und Eltern sehr gut an.

Die jugendliche Tanzformation „Lipsiana“ vom Klubhaus „Anker“ bereitete mit ihren Showtänzen unseren Gartenfreunden und Gästen Freude, Vergnügen und Entspannung.

Die kulturelle Umrahmung wurde durch unsere „Music Men“, mit zünftiger Musik und kleinen Spielen für die „Junggebliebenen“ und „Mutigsten“ im Verein sowie einer kleinen Travestieshow, gestaltet.

Am Abend wurden fünf Gartenfreunde als „Bester Kleingärtner 2004“, sowie für ihren hohen ehrenamtlichen Einsatz für den Verein, mit einer Ehrenurkunde und einem Gutschein für einen Baumarkt geehrt.

Gegen 21.30 Uhr wurde unser angemeldetes Lagerfeuer entfacht. Viele Besucher waren zu unserem Gartenfest gekommen  und es hat allen gut gefallen, so dass wir abschließend sagen können, die umfangreiche Vorbereitung hat sich gelohnt!

Hiermit möchte ich allen Helfern bei der Planung, Vorbereitung und Durchführung des Gartenfestes den Dank des Vorstandes aussprechen.

Der besondere Dank geht an Familie Berghoff mit Tochter, Frau Bihn , Herrn Buchelt, Herrn Emich, Familie Fötsch mit Tochter Jana, Herrn Hofmann, Familie Knipping, Herrn Köckert, Familie Mayr, Herrn Motz, Frau Sylvia Müller mit Sohn, Familie Reif, Herrn Dirk Richter, Familie Erika und Manfred Richter und Tochter, Herrn Michael Schmiedel, Herrn Spehr, Herrn Teppich, Herrn Wunderlich und meiner Familie mit Tochter Judith und Enkelin Isabell. Ich bitte um Entschuldigung, falls ich eine Helferin oder einen Helfer nicht namentlich genannt habe!

                

Wasserpistolen-Zielschiessen              Wasserbecken-Keschern                    „Schatzsuche“.

    

  Kinderschminken bei Judith                              Spiel für mutige und Junggebliebene                                                                                                                  

                 

Siegerehrung der Kinderwettbewerbe. Großes Gedränge ums Lagerfeuer. Die Tanzformation „Lipsiana“

 

41. Skatturnier                                          

Auch in diesem Jahr wurden wieder fleißig die Karten gemischt und der Sieger in zwei Durchgängen ermittelt. Es ist Gartenfreund Peter Spoddeck. Alle hatten wir wieder unseren Spaß dabei.

 42.  Vereinsbegehung                                

 

 

Für den 8.10.04 hatten sich der Bürgermeister Herr Tschense, Vertreter des Grünflächenamtes sowie des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. mit den Vorsitzenden der Kleingartenvereine Burgaue, Mariengrund und Wettinbrücke zu einer Vereinsbegehung der genannten Vereine in Vorbereitung des Kleingartenparks am Rosenthal verabredet.

Da unsere Gärten zum Herbst überwiegend nicht in einem ordentlichen Zustand waren und vor allem die Hecken zu schneiden waren wurden 18 Gartenfreunde unseres Vereins kurzer Hand angeschrieben und darin das Problem kurz angesprochen. In den 14 Tagen, die uns blieben haben alle Gartenfreunde ihre Gärten kurzfristig in Ordnung gebracht. Der letzte Arbeitseinsatz dieses Jahres wurde um eine Woche vor verlegt, so daß auch die Gemeinschaftsflächen wieder einladend aussahen. Herrn Tschense gefiel in unserem Verein vor allem der, wie er sagte „ parkähnliche Charakter des Vereins, der durch die räumliche Nähe des Elsteruferweges mit seinen Bäumen und den Hecken in unserem Verein entsteht. Nach dem Rundgang durch alle Vereine kam es in der   Vereinsgaststätte Mariengrund e.V. zur Auswertung der Begehung. Die Telekom soll angewiesen werden, den Mast am Ende unseres Drosselweges umzusetzen, so daß an diesem Weg ebenfalls der Zaun zum  Verein Mariengrund geöffnet werden kann und die Besucher und Gäste ungehindert zwischen den Vereinen Spazieren können. Für die Vereinssicherheit wurde angeregt, Sicherheitsfirmen zu gewinnen, die im Winterhalbjahr Nachts die Vereine bestreifen. Wenn die anfallenden Kosten gleichmäßig auf alle Mitglieder der Vereine umgelegt werden, kommen moderate Preise für jeden Verein heraus und wir könnten mehr Sicherheit für alle Kleingartenpächter erzielen. Schon die Bestreifung der Anlagen wirkt dabei abschreckend.

 

43.  Erneute Todesfälle im Verein                                                      ϯ

 Im Oktober gingen auch plötzlich Gartenfreund Hartmuth Knipping nach langer schwerer Krankheit und unsere Kassiererin Frau Erika Richter plötzlich und unerwartet von uns. Seit 1993 führte Erika Richter die Finanzen des Vereins und war vertretungsberechtigtes Vorstandsmitglied. Sie hatte seit langem größere gesundheitliche Probleme, wollte diese aber nicht wahrhaben und nicht krank sein. Sie wollte bis zum Schluss alle ihre Aufgaben selbst erfüllen, bis es dann gar nicht mehr ging!

Hartmuth Knipping war seit längerer Zeit schon sehr schwer krank. Das letzte Mal stand er zum Gartenfest als Helfer bei den Kinderspielen in der Öffentlichkeit. Aber wer erinnert sich nicht gern an die Auftritte zu den Gartenfesten, die er mit Gartenfreund Motz als „Mister X & Co“ gestaltete. Zum diesjährigen Gartenfest dachte man, dass er seine Krankheit überwunden hätte, aber sie kam zurück und er verlor den Kampf mit dem Tode.

Wir werden Erika und Hartmuth nicht so schnell vergessen!

Die Familien Fötsch und Zeibig erwiesen ihnen auf dem Friedhof Leipzig- Wahren die letzte Ehre und legten Blumenkränze mit Gedenkschleifen im Namen der Vereinsmitglieder des Gartenvereins nieder.

44.  Suche nach einer neuen Kassiererin                             

 

Da Frau Richter das Jahr 2004 aus gesundheitlichen Gründen vorwiegend im Garten verbrachte und nach ihrem Tode viel Arbeit zur schriftlichen Abrechnung und Aufarbeitung der liegen gebliebenen Kassenunterlagen vorhanden war, hatte der 1. Vorsitzende bis kurz vor Weihnachten genug zu tun. Es musste z.B. ein neuer Vertrag mit der Sparkasse abgeschlossen werden, damit wir wieder arbeitsfähig wurden und wir wieder über das Vereinskonto verfügen konnten. Die Jahresrechnung 2005 musste ebenfalls durch den Vorsitzenden erstellt werden.

Zur Vervollständigung des Vorstandes benötigten wir auch eine neue Kassiererin für den Vorstand. Die Suche danach war aber nicht so einfach! Nach unzähligen Telefonaten mit dafür in Frage kommenden Gartenfreundinnen und -freunden, stellte sich Frau Sylvia Müller dankenswerter Weise dann dafür zu Verfügung. Die Übergabe der Kassenunterlagen wurde im Januar 2005 vollzogen.

45. Jahreshauptversammlung 2004                                

 

Am Samstag, den 04.12.2004 fand unsere Jahreshauptversammlung in der Vereinsgaststätte „Mariengrund“ e.V. von 10.00 bis 12.30 Uhr statt.

Es wurden alle wichtigen  Dinge des Vereinslebens angesprochen und eine Bilanz der Vorstandsarbeit gegeben. Alle anwesenden Gartenfreunde erhoben sich zu einer Schweigeminute zu Ehren der in diesem Jahr verstorbenen Gartenfreunde.

Von den Mitgliedern wurden verschiedene Beschlüsse zur Vereinsarbeit 2005 beschlossen. Dabei wurde der Vorstand auch bevollmächtigt in Zusammenarbeit mit den Vereinen „Burgaue“ und „Mariengrund“ zu prüfen, ob eine nächtliche Bestreifung der Anlagen durch eine private Sicherheitsfirma kostengünstig  möglich und ist.

 

46.  Amt für Statistik und Wahlen gibt uns Nachricht                                       

 

Im Januar 2005 schrieb uns das Amt für Statistik und Wahlen der Stadt Leipzig an und teilte uns mit, dass die Verbindungsstraße vom Marienweg zum Auen See einen Namen erhalten hat und unserem Verein jetzt die Adresse „Am Luppedeich 2“ zugewiesen wurde. Wir wurden aufgefordert die Hausnummer 2 gut sichtbar anzubringen! In unseren Unterlagen und im Vereinslogo musste nun die alte Anschrift geändert und die neue eingefügt werden.

47.  Gemeinnützigkeitsaufsicht lt. BkleingG                       

 

Ebenfalls im Januar schickte uns das Grünflächenamt Fachbereich Kleingärten den bis zum 15. April auszufüllenden Prüfbericht zur kleingärtnerischen Gemeinnützigkeit über die Jahre2002 bis 2004. Hier müssen wir in schriftlicher Form einen Tätigkeitsbericht zur Vereinsarbeit geben und Kassenunterlagen zur Verfügung stellen. Das Amt behält es sich auch vor eine optische Kontrolle der kleingärtnerischen Gemeinnützigkeit vorzunehmen.

Am 08.06.2005 haben wir vom Grünflächenamt Fachbereich Kleingärten einen weiteren Brief erhalten, in dem festgestellt wird, dass die am 21.04.1999 vollzogene Anerkennung der kleingärtnerischen Gemeinnützigkeit weiter fortbestehen kann und die Führung der Geschäfte des Vereins mit den Bestimmungen der Satzung in Übereinstimmung steht.

 

48. Skatturnier 2005                                        

 

Am Samstag, dem23.07.2005 hatten wir unser diesjähriges Skatturnier angesetzt. Leider war nur wenig Interesse der eigenen Gartenfreunde dafür  vorhanden, so dass Familienangehörige und Freunde das Turnierfeld vervollständigen mussten. Auch die Siegerin kam aus deren Reihen (Bild oben). Trotz dem hat es allen Teilnehmern wieder gefallen, in aller Ruhe ein paar Spielchen zu machen.

 

49. Vereinsbegehung                                                   

 

Unsere diesjährige Vereinsbegehung fand in einer Zeit ständigen Regens und Schwüle statt, so dass viele Gärten und die entsprechenden Hecken in einem nicht so gutem Zustand warm. Dies musste bei der Begehung berücksichtigt werden! Wo bei man trotzdem sagen kann der Zustand der Gärten ist durchschnittlich, bis auf die Ausnahmen  wie in jedem Jahr die gleichen Gartenfreunde die keine Zeit für den Garten haben, ganz gut. Wir haben in diesem Jahr einen Garten ausgezeichnet, der klein, aber fein ist. Alle Bedingungen erfüllt und noch nie ausgezeichnet wurde !

 

50.  Gartenfest 2005                                                  

 

 

Unser Kinder- und Sommerfest fand am Samstag, dem 06.08.2005

statt. In den Morgenstunden des Freitags flogen uns einige schon aufgebaute Zelte durch den einsetzenden Sturm weg. Wir improvisierten deshalb mit anderen Zeltstangen und Planen, so dass die Kinderspielstationen nicht überall nur unter freiem Himmel stattfinden brauchten. Die wieder umfangreiche Vorbereitung, Durchführung und Nachbereitung des diesjährigen Kinder- und Sommerfestes, welches unter dem Thema „Fest der Sinne“ stand brachte für unsere insgesamt 33 gemeldeten Kinder oder Enkel einen schönen Nachmittag mit einem kleinen erzieherischen Hintergrund, denn sie mussten alle ihre Sinne anstrengen um erfolgreich die insgesamt 10 Spielstationen meistern zu können. Dazu bestand die Möglichkeit sich durch Frau Arnold schminken zu lassen und an der Bastelstation mit Frau Bihn kleine Gegenstände zu basteln oder ein „Schlauchtelefon“ auszuprobieren. Die Helfer bzw. Betreuer an den Stationen waren Frau Baumann, deren Tochter Mandy, Frau Berghoff, Jana Fötsch, Frau Mayr, Frau Reif, Sohn und Schwiegertochter von Herrn Jürgen Thenau und Judith  Zeibig.

Am Abend gingen alle Kinder mit Eltern und Helfern zur Parkeisenbahn. Die Punktezettel der Kinder wurden ausgewertet und danach die ersten drei Sieger in vier Altersgruppen mit einer Urkunde und kleinen Preisen geehrt.

Anschließend wurde der Sieger des diesjährigen Wettbewerbs um den „Besten Kleingärtner 2005“ mit einer Ehrenurkunde des Vereins und einem Gutschein für einen Baumarkt ausgezeichnet. Der Siegergarten ist der Garten der Familie Buchelt.

Für seine hervorragende Einsatzbereitschaft für den Kleingartenverein wurde unser Gartenfreund Herr Dirk Richter mit der Ehrenurkunde und dem Abzeichen des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. in Silber und einem Gutschein für einen Baumarkt ausgezeichnet.

Der Vorstand des Vereins hatte von der Mitgliederversammlung 2004 den Auftrag zur Durchführung eines Kinder- und Sommerfestes 2005 erhalten. Da sich auch in diesem Jahr wieder kein Gartenfreund oder Vorstandsmitglied fand, der die umfangreiche Vorbereitung des Kinderfestes in seine Hände genommen hätte, bat ich meine Tochter Judith um Hilfe. Sie hatte schon seit mehreren Jahren hinter einander  die Ideen, plante, organisierte die Spiele für die Kinder, kaufte Preise und Bastelmaterial ein, schulte die Helfer und war selbst als Helfer mit dabei. Auch als „Nichtmitglied“ fühlt sie sich seit frühster Kindheit mit unserer Kleingartenanlage verbunden. Wenn sie nicht gewesen wäre, hätten wir nicht gewusst, was wir Besonderes zum Kinderfest hätten bringen können. Sie, als ausgebildete junge Erzieherin, zeigte großen Elan bei dieser schwierigen Aufgabe, den Kindern auch ohne Sackhüpfen oder Eierlaufen, einen schönen Nachmittag mit einem kleinen erzieherischen Hintergrund zu geben.

Für ihre hervorragende Einsatzbereitschaft für unseren Verein wurde Judith Zeibig mit der Ehrenurkunde und der Ehrennadel des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. in Bronze und einer kleinen Geldprämie als Aufwandsvergütung geehrt.

Ab 20.00 Uhr begann der Teil für die Erwachsenen mit Musik, Show und kleinen Spielen. Die Gestaltung hatten die Gartenfreunde Buchelt und Wunderlich sowie Gartenfreund Motz alias Rod Stewart mit zwei Partnerinnen übernommen. Die kleine Show gefiel wieder unseren zahlreichen Gästen. Den Abschluss und Ausklang des Festes bildete wieder unser Lagerfeuer, das trotz des einsetzenden Regens gut brannte. Die Gäste flüchteten in die noch vom Kinderfest stehenden Zelte und hatten trotz dem gute Sicht auf das Feuer. Der Abend ging ohne Schwierigkeiten oder negative Ereignisse gegen 2.00 Uhr zu Ende.

Hiermit möchte ich mich bei den Helfern und Mitstreitern bedanken, die die Umsetzung der Konzeption des Gartenfestes erst umsetzten. Es sind die Gartenfreundinnen und -freunde:

Frau Arnold mit Tochter Gabi, Frau Baumann mit Tochter Mandy, Herr Berghoff mit Tochter, Frau Bihn, Frau und Herr Fötsch mit Tochter Jana, Herr Buchelt, Herr Denecke, Herr Gilch, Familie Glathe / Jansen, Herr Hofmann, Frau und Herr Kobelt, Herr Köckert, Frau Krause, Frau Lotze, Frau und Herr Mayr, Herr Motz, Frau Maria Müller, Herr Pohling, Frau und Herr Reif, Frau Anja Richter, Herr Dirk Richter, Herr Lutz Schmidt, Herr Spehr, Herr Peter Spoddeck, Herr Teppich, Herr Jürgen Thenau mit Sohn Christian und Schwiegertochter, Herr Waldemar Thenau, Herr Wunderlich, Frau und Herr Zeibig mit Tochter Judith, Sohn Frank sowie Enkel Lukas.

 

 

 

   

               Station „Hören“ mit Jana Fötsch                              Kinderschminken mit Frau Arnold

 

   

An der Parkeisenbahn               Die Kleinsten bei „ Schni – schna – schnappi   “Auszeichnung „Bester Kleingärtner“                                                                                                                                           für Gartenfreund Buchelt

 

        

Auszeichnung mit der Ehrenurkunde und Nadel des Stadtverbandes Leipzig                       Auszeichnung mit der Ehrenurkunde und Nadel des Stadtverbandes Leipzig der Kleingärtner e.V. in Silber für Gartenfreund Dirk Richter      der Kleingärtner e.V. in Bronze für Gartenfreundin Judith Zeibig

 

 

   

                          Gartenfreund Wolfgang Motz als „Rod Stewart“ mit Partnerinnen

 

51.  Gartenvergaben und Neuaufnahmen                             

 

Im August  diesen Jahres war im Garten Nr. 23 (ehemals Leibner) Pächterwechsel. Familie Gilch übernahm diesen Garten.

Dazu bewarben sich um die Mitgliedschaft im Verein weitere drei Gartenfreunde, die zur Vorstandssitzung am 17.08. in den Verein aufgenommen wurden. Frau Hoffmann vom Garten Nr. 06 hat ihren Garten zum 30.September ebenfalls gekündigt. Auch hier gibt es einen neuen Interessenten. Gartenfreund Siewert, vom Garten Nr. 21 macht uns leider Sorgen, da er bis August, trotz dreifacher Mahnung noch keinen Euro an Pacht, Beitrag oder Versicherung bezahlt hat. Für den 17.08. haben wir ihn zu einem Gespräch vor dem Vorstand geladen. In einem Brief teilte er uns mit, dass er aus finanziellen und zeitlichen Gründen den Garten wieder im gegenseitigen Einvernehmen kündigen will. Die finanziellen Gegebenheiten wollen wir am 17.08. vertraglich vereinbaren.

Am 16.08. kam vom Amtsgericht Leipzig ein Brief in dem nun endlich der Nachlassverwalter für Garten Nr. 64 (ehemals Knipping) benannt wird. Nach nunmehr fast einem 3/4 Jahr fällte das Amtsgericht nun diesen Beschluss. Es wurde festgelegt, dass der sächsische Fiskus als Erbe festgestellt wird. Er wird vertreten durch den Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien-

und Baumanagement Niederlassung Leipzig I; Schongauer Straße 7; in 04329 Leipzig.

Der Garten Nr. 21 des Gartenfreundes Siewert wurde von Frau Silvia Pollakowski übernommen. Sie erwartete viel Arbeit und der Dank ihrer neuen Nachbarn.

 

52. Gerichtliche Mahnverfahren                                                           §

 

Die für die Gartenfreunde Siewert und Wunderlich geplanten gerichtlichen Mahnverfahren wurden noch in letzter Minute gestoppt, weil die Gartenfreunde ihre Schulden bezahlt haben, bzw. per Ratenzahlung angefangen haben, sie zu bezahlen!

 

 53. Jahresabschluss 2005

 

 

Am Samstag, den 03.12.2005 fand unsere Jahreshauptversammlung statt. Der Vorstand wurde für das Geschäftsjahr einstimmig entlastet. Zur turnusmäßig stattgefundenen Wahl  wurde der amtierende Vorstand wieder gewählt.

 

 

Joachim Zeibig